Ratgeber

Was kostet der 34a-Schein?

Die 34a-Schein Kosten bestehen vor allem aus der IHK-Gebühr für die Sachkundeprüfung – etwa 150 bis 200 €, je nach IHK. Hier siehst du, was eine Wiederholung, die Unterrichtung und die Vorbereitung kosten, wer zahlen kann und wo du sinnvoll sparst.

einfach34a Redaktion Stand: 02. Oktober 2026 11 Min. Lesezeit
  • ca. 150–200 € IHK-Gebühr für die Sachkundeprüfung, je nach IHK
  • erneute Gebühr bei einer Wiederholung, Höhe je nach IHK
  • 0 Pflichtkurse – ein Vorbereitungskurs ist keine Voraussetzung
  • 40 Unterrichtsstunden bei der Unterrichtung (ohne Prüfung)

Wir sind nicht die IHK. Alle Übungsfragen bei einfach34a sind selbst geschrieben – an Inhalt und Format der Prüfung ausgerichtet, aber keine Original-IHK-Fragen. Verbindliche Gebühren nennt dir nur deine IHK.

34a-Schein Kosten auf einen Blick

Die größten Posten beim 34a-Schein sind die IHK-Gebühr für die Sachkundeprüfung (etwa 150 bis 200 €, je nach IHK) und – falls du einen buchst – ein Vorbereitungskurs. Alles andere sind kleinere Beträge, die du gut planen kannst.

Kurz zur Einordnung: „34a-Schein“ ist kein Begriff aus dem Gesetz. Gemeint ist entweder die Sachkundeprüfung – Pflicht für die fünf Tätigkeiten in § 34a Abs. 1a Satz 2 GewO – oder die Unterrichtung, die für die übrigen Bewachungsaufgaben reicht. Diese Seite rechnet vor allem mit der Sachkundeprüfung. Welche der beiden du brauchst, erklärt unsere Seite Was ist der 34a-Schein?. Die folgende Tabelle zeigt, womit du ungefähr rechnen musst.

KostenpunktHöhePflicht?
IHK-Gebühr Sachkundeprüfungetwa 150 bis 200 €, je nach IHKJa, wenn du die Prüfung ablegst
Wiederholung der PrüfungGebühr fällt erneut an, Höhe je nach IHKNur wenn du nicht bestehst
Unterrichtung (40 Unterrichtsstunden)Gebühr je nach IHK bzw. Anbieter – bei der IHK nachfragenNur wenn dir die Unterrichtung reicht
Vorbereitungsehr unterschiedlich: von kostenlos bis zu Präsenzkursen für oft mehrere hundert Euro, je nach AnbieterNein, kein Kurs vorgeschrieben
NebenkostenFahrt, ggf. Urlaubstag oder Verdienstausfall, ggf. FührungszeugnisJe nach Situation

Alle Angaben sind Richtwerte. Verbindlich ist nur, was deine IHK in ihrer Gebührenordnung oder auf ihrer Website angibt. Gebühren können sich ändern – schau deshalb direkt vor der Anmeldung nach.

IHK-Gebühr: Was kostet die Sachkundeprüfung 34a?

Die IHK-Gebühr für die Sachkundeprüfung liegt je nach IHK bei etwa 150 bis 200 €. Eine bundesweit einheitliche Gebühr gibt es nicht – jede IHK legt ihren Betrag selbst fest.

Warum ist die 34a Prüfung Gebühr bei jeder IHK anders?

Jede Industrie- und Handelskammer (IHK) ist eine eigenständige Körperschaft. Sie beschließt ihre eigene Gebührenordnung – also die Liste, in der steht, was eine Leistung der IHK kostet. Die Kosten für Räume, Prüferinnen und Prüfer und die Organisation sind nicht überall gleich. Deshalb kann dieselbe Prüfung in zwei Städten unterschiedlich viel kosten, obwohl Inhalt und Format gleich sind.

Schriftlich und mündlich: eine Gebühr oder zwei?

Die Sachkundeprüfung hat zwei Teile: zuerst die schriftliche Prüfung, danach – nur wenn du sie bestanden hast – die mündliche Prüfung.

Ob die Gebühr beide Teile abdeckt oder getrennt berechnet wird, ist nicht überall gleich. Wie deine IHK genau abrechnet, steht in ihrer Gebührenordnung oder auf der Seite zur Sachkundeprüfung. Lies dort auch nach, was passiert, wenn du dich abmeldest oder am Prüfungstag nicht erscheinst. Auch dafür kann je nach IHK eine Gebühr anfallen. Den genauen Ablauf beider Teile findest du auf der Seite 34a-Prüfung: Ablauf und Inhalte.

Wie finde ich die Gebühr meiner IHK?

  1. Öffne die Website der IHK in deiner Region.
  2. Suche dort nach „Sachkundeprüfung Bewachungsgewerbe“ oder „§ 34a GewO“.
  3. Auf der Seite zur Prüfung stehen meist Gebühr, Termine und das Anmeldeformular.
  4. Findest du keine Zahl, sieh in den Gebührentarif (oft als PDF) oder frag per E-Mail oder Telefon nach.

34a Wiederholung: Kosten, wenn es nicht klappt

Wenn du nicht bestehst, fällt die Prüfungsgebühr bei der Wiederholung erneut an. Wie hoch sie ist, legt deine IHK fest.

Ob du nur den nicht bestandenen Teil wiederholst (zum Beispiel nur die mündliche Prüfung) oder alles noch einmal machen musst, regelt die Prüfungsordnung deiner IHK. Das ist das Regelwerk, in dem Ablauf, Zulassung und Wiederholung stehen. Davon hängt auch ab, was die Wiederholung kostet. Frag im Zweifel direkt bei der IHK nach.

Ein einfaches Rechenbeispiel ohne feste Zahlen: Musst du einmal wiederholen, zahlst du die Prüfungsgebühr praktisch zweimal. Dazu kommen noch einmal Fahrt und vielleicht ein weiterer Urlaubstag. Und bis zum nächsten freien Termin darfst du keine sachkundepflichtigen Aufgaben übernehmen – das kann dich Einkommen kosten. Mehr dazu, warum Prüflinge scheitern, liest du im Artikel Wie schwer ist die 34a-Prüfung? Typische Fehler.

34a Unterrichtung: Kosten und Zeitaufwand

Die Unterrichtung umfasst 40 Unterrichtsstunden bei der IHK und endet ohne Prüfung. Die Gebühr hängt von der IHK bzw. dem Anbieter ab – eine verlässliche bundesweite Zahl gibt es nicht. Frag deshalb direkt bei deiner IHK nach.

Die Unterrichtung reicht für Wachpersonen, die keine sachkundepflichtigen Tätigkeiten ausüben – zum Beispiel für einfache Objektbewachung ohne öffentlichen Verkehr. Am Ende steht keine Prüfung, sondern nur eine Lernerfolgskontrolle. Danach bekommst du eine Bescheinigung der IHK.

Neben der Gebühr kostet die Unterrichtung vor allem Zeit: 40 Unterrichtsstunden verteilen sich meist auf mehrere Tage. Wer schon arbeitet, braucht dafür oft Urlaub.

Merke: Wer die Sachkundeprüfung bestanden hat, braucht keine Unterrichtung. Wenn du später zum Beispiel bei Kontrollgängen im öffentlichen Verkehrsraum, im Einlass einer Diskothek oder als Ladendetektiv arbeiten willst, brauchst du ohnehin die Sachkundeprüfung. Dann zahlst du mit der Unterrichtung unter Umständen doppelt.

Eine ausführliche Gegenüberstellung findest du im Artikel Unterrichtung oder Sachkundeprüfung?.

Vorbereitung auf den 34a-Schein: Kosten im Vergleich

Ein Vorbereitungskurs ist keine Voraussetzung für die Sachkundeprüfung. Du meldest dich direkt bei der IHK an und entscheidest selbst, wie du dich vorbereitest – die Kosten reichen von kostenlos bis zu Präsenzkursen für oft mehrere hundert Euro.

Kostenlos selbst lernen

Die Gesetze, die in der Prüfung vorkommen, sind kostenlos online abrufbar, zum Beispiel auf gesetze-im-internet.de. Viele IHKs stellen außerdem Informationen zur Prüfung bereit. Der Vorteil: Es kostet nichts. Der Nachteil: Du musst den Stoff aus sieben Sachgebieten selbst ordnen und weißt ohne Übung im Prüfungsformat oft nicht, wie gut du vorbereitet bist. Einen kostenlosen Überblick über alle sieben Sachgebiete bieten unsere Zusammenfassungen. Tipps zum Lernen ohne Kurs stehen im Artikel 34a-Prüfung selbst vorbereiten.

Online-Übungsplattform

Online-Plattformen bieten Übungsfragen, Probeprüfungen und Lerntexte. Die Preise sind je nach Anbieter sehr unterschiedlich. Der Vorteil: Du lernst, wann und wo du willst, und übst im Format der Prüfung. Der Nachteil: Du brauchst Selbstdisziplin, und es gibt niemanden vor Ort, den du fragen kannst.

Präsenzkurs bei einem Bildungsträger

Ein Bildungsträger ist eine Schule oder Firma, die Weiterbildungen anbietet. Präsenzkurse kosten je nach Dauer und Anbieter oft mehrere hundert Euro. Der Vorteil: fester Rahmen, Lernen in der Gruppe, Fragen direkt an die Lehrkraft. Der Nachteil: feste Termine, Fahrtkosten und eventuell Urlaubstage. Manche dieser Kurse sind für eine Förderung mit Bildungsgutschein zugelassen (siehe unten).

WegKostenPasst gut, wenn …
Selbst lernenkostenlosdu dir den Stoff gut selbst einteilen kannst
Online-Übungsplattformje nach Anbieter sehr unterschiedlichdu flexibel üben und das Prüfungsformat trainieren willst
Präsenzkursoft mehrere hundert Eurodu feste Termine und eine Gruppe brauchst

Worauf du beim Vergleich achten solltest

  • Aktuelles Format: Seit dem 1. Juli 2025 hat die schriftliche Prüfung 82 Aufgaben und 120 Punkte. Ältere Materialien mit 72 Fragen passen nicht mehr ganz.
  • Beide Prüfungsteile: Bereitet das Angebot auch auf die mündliche Prüfung vor?
  • Alle sieben Sachgebiete: von Gewerberecht und Datenschutz über BGB und Strafrecht bis Umgang mit Menschen und Sicherheitstechnik.
  • Prüfungsgebühr: Ist die IHK-Gebühr im Kurspreis enthalten oder kommt sie dazu? Meist zahlst du sie extra an die IHK.
  • Keine Versprechen: Seriöse Anbieter garantieren kein Bestehen. Über das Ergebnis entscheidet allein der Prüfungsausschuss der IHK.

34a Bildungsgutschein: Zahlt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter?

Eine Förderung ist möglich, aber nicht automatisch. Mit einem Bildungsgutschein können die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter eine Weiterbildung bezahlen – allerdings nur für Maßnahmen, die dafür zugelassen sind. Ob du gefördert wirst, entscheidet die Agentur bzw. das Jobcenter im Einzelfall.

Rechtsgrundlage ist § 81 SGB III. Für Menschen, die Bürgergeld bzw. Grundsicherung bekommen, gilt das über § 16 Abs. 1 SGB II auch beim Jobcenter. Der Träger und die einzelne Maßnahme müssen dafür nach der AZAV zugelassen sein. Das ist eine Verordnung, die regelt, welche Weiterbildungen mit Geld der Arbeitsförderung bezahlt werden dürfen.

So gehst du vor:

  1. Sprich mit deiner Ansprechperson bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter, bevor du etwas buchst oder bezahlst. Nachträglich wird in der Regel nichts erstattet.
  2. Erkläre, warum dir der 34a-Schein bei der Jobsuche hilft. Ein konkretes Stellenangebot eines Sicherheitsdienstes kann dabei helfen.
  3. Such eine zugelassene Maßnahme, zum Beispiel über die Weiterbildungssuche der Bundesagentur für Arbeit.
  4. Kläre, ob die IHK-Prüfungsgebühr mit abgedeckt ist oder ob du sie selbst zahlen musst.

Wichtig: einfach34a ist keine geförderte Maßnahme und nicht nach AZAV zugelassen. Einen Bildungsgutschein kannst du bei uns nicht einlösen. Unsere kostenlosen Inhalte kannst du aber jederzeit zusätzlich nutzen.

Nebenkosten: Woran du noch denken solltest

Neben der Prüfungsgebühr fallen meist nur kleine Posten an – vor allem für Fahrt und Zeit. Plane sie trotzdem ein, damit du keine Überraschung erlebst.

  • Fahrt zum Prüfungsort: Die Prüfung findet bei der IHK oder an einem Ort statt, den sie bestimmt. Liegen schriftlicher und mündlicher Teil an verschiedenen Tagen, fährst du zweimal.
  • Zeit: Für den Prüfungstag brauchst du vielleicht einen Urlaubstag. Wer selbstständig ist oder auf Stundenbasis arbeitet, hat eventuell Verdienstausfall.
  • Führungszeugnis: Manche Arbeitgeber verlangen bei der Bewerbung ein Führungszeugnis. Das beantragst du beim Bürgeramt oder online. Dafür fällt ein kleiner Betrag an. Für die Zuverlässigkeitsprüfung im Bewacherregister holt die zuständige Behörde die nötigen Auskünfte in der Regel selbst ein.
  • Gesetzestexte: Sind kostenlos online. Gedruckte Bücher brauchst du für die Prüfung nicht, denn Hilfsmittel sind in der Regel nicht erlaubt – die Details regelt deine IHK.
  • Ausweis: Zur Prüfung bringst du ein gültiges Ausweisdokument mit. Das kostet nichts extra, solange es nicht abgelaufen ist.

Wer zahlt die 34a-Schein Kosten: Arbeitgeber oder ich?

Das hängt von deinem Arbeitgeber ab. Manche Sicherheitsdienste übernehmen die Prüfungsgebühr oder einen Teil der Vorbereitung – vor allem, wenn sie dich für sachkundepflichtige Aufgaben einsetzen wollen. Einen allgemeinen Anspruch darauf hast du aber nicht.

  • Früh fragen: Sprich das Thema schon im Bewerbungsgespräch oder vor der Anmeldung an – nicht erst, wenn du schon bezahlt hast.
  • Schriftlich festhalten: Lass dir eine Zusage zur Kostenübernahme schriftlich geben.
  • Rückzahlung prüfen: Manche Arbeitgeber vereinbaren, dass du Kosten zurückzahlen musst, wenn du kurz danach kündigst. Lies solche Klauseln genau, bevor du unterschreibst.
  • Freistellung klären: Frag, ob der Prüfungstag als Arbeitszeit zählt oder ob du Urlaub nehmen musst.
  • Steuer: Zahlst du selbst und dient der 34a-Schein deinem Beruf, kommen die Kosten als Werbungskosten in Betracht (§ 9 Abs. 1 EStG). Heb alle Belege auf. Ob und wie viel du absetzen kannst, klärst du mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.

34a-Schein Kosten senken – ohne an der falschen Stelle zu sparen

Teuer wird es vor allem, wenn du die Prüfung wiederholen musst. Wer gut vorbereitet antritt, verringert dieses Risiko – eine Garantie gibt es aber nie.

  • Erst klären, was du brauchst: Reicht die Unterrichtung, oder brauchst du die Sachkundeprüfung? So zahlst du nicht für das Falsche.
  • Erst fragen, dann zahlen: Arbeitgeber, Agentur für Arbeit oder Jobcenter vorher ansprechen.
  • Kostenloses zuerst nutzen: Gesetzestexte, Infos der IHK und kostenlose Übungsinhalte zeigen dir, ob du überhaupt mehr brauchst.
  • Prüfungsformat vorher üben: Eine Probeprüfung mit 82 Aufgaben in 120 Minuten zeigt dir, wie sich die Prüfungszeit anfühlt und wie viele Punkte du schon erreichst.
  • Mündliche Prüfung nicht vergessen: Der Schwerpunkt liegt auf Sachgebiet 1 (Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Gewerberecht) und Sachgebiet 6 (Umgang mit Menschen), oft als Fallbeispiel. Mehr dazu auf der Seite Mündliche 34a-Prüfung.
  • Termin realistisch wählen: Plane genug Zeit ein. Ein Übungsplan für 14, 30 oder 60 Tage hilft dir, den Stoff zu verteilen.

Welche Themen besonders oft geübt werden sollten, zeigt die Seite 34a-Prüfungsfragen.

Vorbereitung mit einfach34a

Bei einfach34a kannst du kostenlos einsteigen und erst später entscheiden, ob du ein Paket brauchst. So siehst du vorher, ob dir das Üben auf diese Art liegt.

Kostenlos bekommst du:

  • Zusammenfassungen aller 7 Sachgebiete und den Spickzettel zu den Jedermannsrechten – ohne Anmeldung
  • die Seite „So läuft die Prüfung“ – ohne Anmeldung
  • Übungsfragen zu Sachgebiet 1 – ohne Anmeldung
  • mit kostenlosem Konto: 1 Probeprüfung im Prüfungsformat
  • mit kostenlosem Konto: 1 Prüferfrage der mündlichen Simulation und 1 Fallbeispiel mit KI-Abgleich: Die KI gleicht deine Antwort mit den Kernpunkten ab und zeigt, was enthalten ist und was fehlt.

Eine Prüferfrage kannst du auch direkt auf der Startseite ausprobieren: Demo ohne Anmeldung.

Mit dem Paket Komplett übst du mit 300 eigenen Übungsfragen zu allen 7 Sachgebieten mit Erklärung, nutzt alle 7 Spickzettel, Probeprüfungen ohne Begrenzung und die Erklär-KI. Das Paket Premium enthält zusätzlich die mündliche Simulation mit 15 kompletten Übungsgesprächen mit KI-Prüfer und Nachfragen, Fallbeispiel-Training mit 20 KI-Abgleichen sowie Erklären und Übersetzen in 10 Sprachen. Ergebnisse siehst du nur als Zahl („X von Y Punkten“). Die aktuellen Pakete findest du unter Preise. Weitere Infos zu den Kosten liefert auch unser Blogartikel Wer bezahlt die 34a-Prüfung?.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viel kostet die IHK-Prüfung für den 34a-Schein?

Die Gebühr für die Sachkundeprüfung liegt je nach IHK bei etwa 150 bis 200 €. Verbindlich ist nur der Betrag, den deine IHK in ihrer Gebührenordnung oder auf ihrer Website nennt.

Warum ist die 34a-Prüfung je nach IHK unterschiedlich teuer?

Jede IHK beschließt ihre eigene Gebührenordnung. Kosten für Räume, Prüfer und Organisation sind nicht überall gleich. Inhalt und Format der Prüfung sind trotzdem bundesweit gleich geregelt.

Was kostet eine Wiederholung der Sachkundeprüfung?

Bei einer Wiederholung fällt die Prüfungsgebühr erneut an. Wie hoch sie ist und ob du nur den nicht bestandenen Teil wiederholst, regeln Gebührenordnung und Prüfungsordnung deiner IHK.

Zahlt das Jobcenter den 34a-Schein?

Das ist möglich, aber nicht garantiert. Agentur für Arbeit und Jobcenter können mit einem Bildungsgutschein zugelassene Maßnahmen fördern (§ 81 SGB III, § 16 Abs. 1 SGB II). Ob du gefördert wirst, entscheidet die Behörde im Einzelfall. Sprich vor jeder Buchung mit deiner Ansprechperson. einfach34a ist keine geförderte Maßnahme.

Was kostet die 34a Unterrichtung?

Die Gebühr für die Unterrichtung (40 Unterrichtsstunden, ohne Prüfung) hängt von der IHK bzw. dem Anbieter ab. Eine verlässliche bundesweite Zahl gibt es nicht – frag direkt bei deiner IHK nach. Plane auch die Zeit ein, denn die Unterrichtung dauert mehrere Tage.

Gibt es kostenlose Übungsfragen für die 34a-Prüfung?

Ja. Bei einfach34a sind die Übungsfragen zu Sachgebiet 1 und die Zusammenfassungen aller 7 Sachgebiete kostenlos und ohne Anmeldung. Mit kostenlosem Konto kommt eine Probeprüfung im Prüfungsformat dazu. Alle Fragen sind selbst geschrieben, keine Original-IHK-Fragen.

Muss ich zuerst bezahlen oder mich zuerst anmelden?

Das ist je nach IHK unterschiedlich. Meist meldest du dich zuerst an und bekommst danach einen Gebührenbescheid oder eine Rechnung. Manche IHKs verlangen die Zahlung vor dem Prüfungstermin. Wie es bei deiner IHK läuft, steht in den Anmeldeunterlagen.

Muss ich einen Vorbereitungskurs bezahlen, um die Prüfung zu machen?

Nein. Ein Kurs ist keine Voraussetzung. Du kannst dich direkt bei der IHK anmelden und dich selbst vorbereiten. Pflicht ist nur die Prüfungsgebühr.

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